Schallzahnbürste oder Ultraschallzahnbürste?
Leider wird der Begriff Ultraschallzahnbürste oft falsch verwendet und genau durch diese fälschliche Verwendung kommen auch viele Vorurteile oder falsche Informationen gegenüber Schallzahnbürsten. Eine Schallzahnbürste reinigt nämlich nicht mit Ultraschall. Zwar gibt es auch echte Ultraschall-Zahnbürsten, diese können jedoch z.B. mit normaler Zahnpasta gar nicht arbeiten und haben nichts mit den für den normalen Haushalt erhältlichen Schallzahnbürsten zu tun. Eine Schallzahnbürste zeichnet sich ganz einfach dadurch aus, dass Sie extrem schnelle Schwingungen erzeugt, nämlich bis zu 40.000 Bewegungen pro Minute. Eine so hohe Schwingungszahl kann nicht mehr durch einen normalen Elektromotor erreicht werden, sondern durch einen sogenannten Schallwandler. Daher kommt der Name Schallzahnbürste.
Der Vorteil ist, dass mit jeder dieser Schwingungen der Zahn besser gereinigt wird und zusätzlich durch die Flüssigkeit beim Zähneputzen große Strömungen um den Zahn herum entstehen. Dadurch wird mehr Plaque entfernt, Bakterien werden bekämpft, der Zahn wird besser gereinigt. Das Zahnfleisch wird positiv beeinflusst, Zahnfleischentzündungen werden reduziert. Mittlerweile empfehlen deshalb auch viele Zahnärzte ausdrücklich die Verwendung von Schallzahnbürsten. Eine gute Schallzahnbürste benötigt auch nicht mehr die kreisenden Bewergungen beim Zähneputzen, sondern wird einfach mit einer Neigung von 45 Grad zum Zahnhals hin über jeden Zahn gezogen.
Um es noch einmal zu betonen: Die Vorbehalte gegen diese Zahnbürsten, die in vielen Foren im Internet kundgetan werden, basieren oft auf der völlig irrigen Meinung, dass diese Zahnbürsten ähnlich wie ein Brillenputzgerät Ultraschall verwenden. Dies ist jedoch nicht der Fall.
Shop A-Z